Osteopathie im Saarland

Die Osteopathie arbeitet mit den Händen. Ich suche im Körper die Stellen, an der eine Bewegung nicht mehr frei läuft – und die liegt nicht immer dort, wo es weh tut. Was ich dann tue, richtet sich u.a. danach, was ich unter den Händen finde.
So läuft eine Behandlung in der Osteopathie ab
Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese: wann, wo, wie, was und warum. Dazu Beruf, Sport, Hobbys – vieles, was den Körper belastet, kommt aus dem Alltag.
Danach folgt ein Ganzkörperbefund im Stehen und im Liegen, bei Bedarf ergänzt um gezielte Bewegungstests. Ich suche dabei nach Läsionen im System, also nach den Stellen, die eine Dysfunktion (Funktionsstörung) verursachen. Diese können parietal sein, also am knöchernen Bewegungsapparat, viszeral an den inneren Organen oder craniosacral am Schädel, an der Wirbelsäule, am Kreuzbein und den Hirn- und Rückenmarkshäuten. Welche Techniken nötig sind, ergibt sich aus dem Befund – nicht umgekehrt.
Eine Behandlung dauert zwischen 45 und 90 Minuten, meistens eine Stunde.
Wie ich entscheide, womit ich arbeite
Die Richtung gibt u.a. das Beschwerdebild vor. Bei Verdauungsproblemen befunde ich gezielt den Darm – prüfe aber genauso die anderen möglichen Ursachen, etwa starke Nackenverspannungen oder Blockaden der Brustwirbelsäule.
Manchmal gibt es ein Hauptproblem, manchmal mehrere nebeneinander. Die arbeite ich in der Reihenfolge ab, die mir sinnvoll erscheint, oft mit Zwischentests: Ich schaue, auf welche Techniken Ihr Körper am besten reagiert, und richte das weitere Vorgehen danach aus. Oft helfen ergänzend Techniken aus der Physiotherapie oder ein Hinweis zur Ernährung weiter.
Im Verlauf können auch psychoemotionale Themen auftauchen. Darauf gehe ich ein, wenn Sie das möchten – mehr dazu unter Somatoemotionale Entspannung. Alles in allem sind das sehr individuelle, komplexe Entscheidungen, manchmal auch intuitiv.
Wenn das Organ den Rücken stört
Beschwerden der inneren Organe können orthopädische Symptome mit verursachen. Schmerzen und Blockaden der Brustwirbelsäule hängen manchmal mit Leber und Galle zusammen, manchmal mit dem Magen.
In so einem Fall lässt sich an mehreren Stellen ansetzen: mit viszeralen Techniken am Organ, mit parietalen an der Wirbelblockade und mit physiotherapeutischen an der Muskelbalance. Welche Kombination die richtige ist, zeigt der Befund.
Womit Patienten in die Osteopathie kommen
Die Anlässe sind sehr unterschiedlich. Häufig sind:
- diffuse Schmerzsyndrome am gesamten Bewegungsapparat, als Bewegungsschmerz oder als Ruheschmerz
- Beschwerden im Bauchraum und Verdauungsprobleme
- Kopfschmerzen
- Beschwerden im Kiefer
- Ohrgeräusche
- Sehstörungen
- Schwindel
- Schlafprobleme
Ein Hinweis, der mir wichtig ist: Neue oder unklare Beschwerden gehören zuerst ärztlich abgeklärt. Das gilt besonders für Schwindel, Sehstörungen und Ohrgeräusche, hinter denen auch etwas anderes stecken kann.
Verwandte Verfahren, mit denen ich ebenfalls arbeite, sind die Craniosacrale Therapie und die Chiropraktik.
Osteopathie für Babys und Kinder

Säuglinge und Kinder behandle ich mit besonders sanften Techniken und deutlich anderem Vorgehen. Was dabei geschieht, steht auf der eigenen Seite zur Kinderosteopathie.
Wann Osteopathie nicht infrage kommt
Das ergibt sich aus Anamnese und Befund, z.B. bei medizinischen Notfällen, Osteoporose, bei akuten Infektionen und Entzündungen, bei Tumorerkrankungen, bei frischen Verletzungen behandle ich nicht oder nur stark angepasst. Was in Ihrem Fall möglich ist, bespreche ich mit Ihnen und, wo es nötig ist, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Termin und Kosten
Eine Behandlung kostet zwischen 80,- und 120,- Euro, je nach Aufwand und Dauer, abgerechnet nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Vor der ersten Behandlung sage ich Ihnen, womit Sie rechnen müssen. Bei akuten Beschwerden braucht es meist ein bis drei Termine, bei chronischen entsprechend mehr – genauer lässt sich das erst nach der Untersuchung sagen.
In Dillingen und näherer Umgebung sind auch Hausbesuche möglich, gegen Hausbesuchszuschlag und Fahrtkosten.
Meine osteopathische Ausbildung habe ich z.T. am Upledger und Barral Institut absolviert, ich bin Mitglied im Verband Freier Osteopathen.
Rufen Sie mich an: +49 160 50 55 374. Weitere Antworten finden Sie unter Häufige Fragen.
Ich muss Sie aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass es sich hier nur um Anwendungsbeispiele für die einzelnen Behandlungsmethoden handelt und in manchen Fällen eine Behandlung nicht angezeigt ist. Es handelt sich in keinem Fall um ein Heilversprechen!